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Dienstag, 20. Oktober 2026

Flaches Netzwerk: Warum fehlende Segmentierung zum Geschäftsrisiko wird

Flaches Netzwerk: Warum fehlende Segmentierung zum Geschäftsrisiko wird

Ein Angriff kennt keine Abteilungsgrenzen. Wer sich Zugriff auf einen einzigen Rechner in der Buchhaltung verschafft, kommt im schlimmsten Fall auch an die Produktionssteuerung oder den Server der Geschäftsführung heran. In vielen Unternehmen ist das genau so, weil das Netzwerk „flach“ aufgebaut ist.

Ohne Segmentierung bewegt sich ein Angreifer fast ungehindert durch das gesamte Netzwerk.

Dienstag, 22. September 2026

Digitale Souveränität

Digitale Souveränität

Wenn es um Digitalisierung geht, ist aktuell häufig von „Souveränität" die Rede. Doch warum spielt das plötzlich eine so große Rolle – und welche Konsequenzen hat das für den Datenschutz? Eine ganze Menge, wie sich bei näherem Hinsehen zeigt.



Digitale Souveränität

Was mit digitaler Souveränität gemeint ist

Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit von Staaten, Unternehmen und Einzelpersonen, über ihre digitale Infrastruktur, ihre Daten und die eingesetzten Technologien selbstbestimmt zu entscheiden – ohne von einzelnen ausländischen Anbietern oder deren Rechtsordnungen abhängig zu sein. Konkret geht es meist um die Frage, wo Daten gespeichert werden, welchem Recht der eingesetzte Dienstleister unterliegt und ob fremde Behörden im Zweifel Zugriff auf diese Daten erhalten können.

Warum das Thema gerade jetzt so viel Aufmerksamkeit bekommt

Ein wesentlicher Grund liegt im Vertrauen in bestehende Datentransfer-Mechanismen zwischen der EU und den USA. Das EU-US Data Privacy Framework (DPF) bildet seit 2023 die zentrale Rechtsgrundlage dafür, dass europäische Unternehmen personenbezogene Daten in die USA übermitteln dürfen, ohne zusätzliche Garantien wie Standardvertragsklauseln vereinbaren zu müssen. Dieses Fundament gerät jedoch zunehmend ins Wanken: Ein Urteil des US Supreme Court betrifft die Unabhängigkeit der Federal Trade Commission, die eine zentrale Kontrollfunktion im Rahmen des DPF ausübt. Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems hat als Reaktion darauf bereits eine neue Klage vor dem Europäischen Gerichtshof angekündigt, mit dem Ziel, den Datentransfer in die USA erneut zu stoppen – nach den bereits erfolgreichen Klagen gegen Safe Harbor und Privacy Shield wäre dies der dritte Anlauf.

Hinzu kommt der US CLOUD Act: Er verpflichtet amerikanische Unternehmen, auf Anordnung von US-Behörden Daten herauszugeben – unabhängig davon, wo diese Daten physisch gespeichert sind. Selbst ein europäisches Rechenzentrum schützt also nicht zwangsläufig vor einem Zugriff, wenn der Anbieter letztlich einem US-Mutterkonzern gehört.

Was das konkret für den Datenschutz bedeutet

Für Unternehmen bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Rechtssicherheit, die sich bislang auf einen einzelnen Angemessenheitsbeschluss stützte, kann sich kurzfristig ändern. Wer heute auf Basis des Data Privacy Frameworks personenbezogene Daten in die USA überträgt, sollte deshalb schon jetzt einen Plan B kennen – etwa den Rückgriff auf Standardvertragsklauseln in Kombination mit einem Transfer Impact Assessment sowie ergänzenden technischen Maßnahmen wie Verschlüsselung. Wie ein solcher Datentransfer in die USA datenschutzrechtlich grundsätzlich einzuordnen ist, haben wir in unserem Beitrag Datentransfer in die USA bereits ausführlich beschrieben.

Der Blick auf die eigenen Dienstleister

Digitale Souveränität beginnt nicht erst bei großen strategischen Entscheidungen, sondern schon bei der Auswahl alltäglicher IT-Dienstleister: Cloud-Speicher, E-Mail-Provider, CRM- oder Newsletter-Tools. Bei jedem dieser Dienste lohnt sich die Frage, wo der Anbieter seinen Sitz hat, wo die Daten tatsächlich verarbeitet werden und ob ein wirksamer Auftragsverarbeitungsvertrag vorliegt. Worauf es bei einem solchen Vertrag konkret ankommt, erläutern wir in unserem Artikel Auftragsverarbeitung (AVV): Der Vertrag, den fast jeder falsch macht.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

  • Eine aktuelle Übersicht darüber erstellen, welche eingesetzten Dienste personenbezogene Daten in die USA oder andere Drittstaaten übertragen.
  • Prüfen, ob für diese Übertragungen ausschließlich auf das Data Privacy Framework vertraut wird oder bereits alternative Absicherungen wie Standardvertragsklauseln bestehen.
  • Bei besonders sensiblen Datenkategorien gezielt europäische Alternativen zu US-Anbietern in Betracht ziehen.
  • Die Entwicklung rund um das Data Privacy Framework aktiv beobachten, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

Fazit

Digitale Souveränität ist längst kein abstraktes politisches Schlagwort mehr, sondern eine sehr praktische Frage des Datenschutzes: Wie abhängig ist mein Unternehmen von einzelnen ausländischen Anbietern, und was passiert, wenn sich die rechtliche Grundlage für den Datentransfer kurzfristig ändert? Wer sich schon heute mit dieser Frage auseinandersetzt, ist deutlich besser vorbereitet, falls sich die aktuelle Unsicherheit rund um das Data Privacy Framework tatsächlich zuspitzt.

Sie möchten wissen, wie abhängig Ihr Unternehmen aktuell von US-Dienstleistern ist und welche Alternativen sinnvoll wären? Sprechen Sie uns an.

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Dienstag, 15. September 2026

Gestohlene Daten: Der Angriff endet nicht mit dem Hack

Gestohlene Daten: Der Angriff endet nicht mit dem Hack

Gelangen Daten von einer Hotelbuchungsplattform in falsche Hände, werden nicht nur die gebuchten Hotelaufenthalte für Unbefugte sichtbar. Die Täter nutzen diese Daten aktiv weiter und starten damit zusätzliche Angriffe. Auf eine Datenpanne folgen so oft weitere, ganz eigenständige Vorfälle – und genau das macht solche Vorfälle so gefährlich.

Ein Datenleck ist selten das Ende eines Angriffs - oft ist es erst der Anfang.

Dienstag, 8. September 2026

Meldung von Datenpannen – jetzt zählt jede Minute!

Meldung von Datenpannen – jetzt zählt jede Minute!

Sie haben versehentlich eine E-Mail mit sensiblen Daten an den falschen Empfänger geschickt? Oder Sie bemerken, dass Unbefugte Zugriff auf personenbezogene Daten hatten? Dann gilt: Nicht zögern – sofort melden! Je schneller Sie reagieren, desto besser lassen sich Schäden begrenzen. Abwarten oder Beschönigen kann aus einer kleinen Panne schnell ein großes Problem machen.

Meldung von Datenpannen – jetzt zählt jede Minute!


Dienstag, 18. August 2026

Datenschutz im Homeoffice: Die Checkliste, die oft fehlt

Mobiles Arbeiten ist seit der Pandemie für viele Unternehmen zur Normalität geworden. Was dabei häufig auf der Strecke bleibt: Die Datenschutz-Vorgaben wurden selten in gleichem Maße nachgezogen wie die technische Ausstattung. Der Laptop ist da, die VPN-Software installiert – aber ob wirklich alle relevanten Datenschutzpunkte im Homeoffice beachtet werden, wird oft nie systematisch geprüft.

Datenschutz im Homeoffice endet nicht bei der Technik - er beginnt beim Arbeitsplatz zu Hause.
Datenschutz im Homeoffice: Die Checkliste, die oft fehlt

Dienstag, 4. August 2026

Dateiablagen – bequem, aber auch ein Risiko!

Dateiablagen – bequem, aber auch ein Risiko!

„Leg mir das doch bitte auf Laufwerk XY!" Solche Sätze hört man im Büroalltag ständig. Gemeinsame Dateiablagen erleichtern die Zusammenarbeit enorm – Dokumente sind schnell auffindbar, Teams arbeiten gemeinsam an denselben Unterlagen, nichts geht per E-Mail verloren. Gleichzeitig bergen genau diese praktischen Strukturen Risiken, die im Arbeitsalltag oft übersehen werden.

Dateiablagen – bequem, aber auch ein Risiko!


Dienstag, 28. Juli 2026

Warum Datenschutz vor digitaler Belästigung schützen kann

Täglich werden Menschen im Internet beleidigt, belästigt und bedroht. Was auf den ersten Blick nach einem reinen Verhaltensproblem aussieht, hat in Wahrheit sehr oft eine Datenschutz-Komponente: Täter greifen bei Cybermobbing und Online-Belästigung regelmäßig auf konkrete, öffentlich zugängliche Informationen über ihre Opfer zurück. Wer verantwortungsvoll mit seinen personenbezogenen Daten umgeht, schützt sich damit nicht nur rechtlich – sondern ganz praktisch auch persönlich.

Warum Datenschutz vor digitaler Belästigung schützen kann


Der Zusammenhang zwischen persönlichen Daten und digitaler Belästigung

Cybermobbing und Online-Belästigung wirken auf Betroffene oft deshalb so bedrohlich, weil die Angreifer nicht anonym und beliebig vorgehen, sondern gezielt: Sie nutzen Wohnadressen, Arbeitgeber, private Fotos, Familienverhältnisse oder Kontaktdaten, die im Netz frei verfügbar sind. Genau hier setzt der Datenschutz an. Je weniger personenbezogene Informationen öffentlich einsehbar sind, desto weniger Angriffsfläche bietet eine Person für gezielte Belästigung, Rufschädigung oder sogar Bedrohung im echten Leben – dem sogenannten Doxing.

Welche Formen digitaler Belästigung besonders häufig sind

  • Cybermobbing: systematische Beleidigungen und Bloßstellungen, oft über soziale Netzwerke oder Messenger-Gruppen.
  • Doxing: das gezielte Veröffentlichen privater Daten wie Adresse, Arbeitsplatz oder Telefonnummer, um Druck aufzubauen oder Angst zu erzeugen.
  • Online-Stalking: das systematische Nachverfolgen einer Person anhand ihrer digitalen Spuren.
  • Unsachliche oder rechtswidrige Bewertungen: etwa auf Arbeitgeber- oder Bewertungsplattformen, die personenbezogene Aussagen enthalten und Betroffene gezielt schädigen sollen.

Wie man sich konkret gegen unsachliche und datenschutzrechtlich bedenkliche Bewertungen im Netz wehren kann, haben wir bereits in einem eigenen Beitrag beschrieben: Immer Ärger mit Kununu – Tipps zur Selbsthilfe bei Datenschutz-Verstößen und unsachlichen Bewertungen.

Warum ein bewusster Umgang mit eigenen Daten der beste Schutz ist

Der wirksamste Hebel gegen digitale Belästigung liegt nicht allein bei den Plattformen oder der Polizei, sondern beim eigenen Verhalten im Netz. Wer regelmäßig überprüft, welche Informationen über die eigene Person öffentlich auffindbar sind, kann gezielt gegensteuern: Datenschutzeinstellungen in sozialen Netzwerken restriktiv konfigurieren, private Kontaktdaten aus öffentlichen Verzeichnissen entfernen lassen und bei der Preisgabe von Standort- oder Familieninformationen zurückhaltend sein.

Dieses Prinzip der Datensparsamkeit ist im Übrigen kein rein privates Thema – es ist ein zentraler Grundsatz der EU-DSGVO und gilt genauso für Unternehmen im Umgang mit den Daten ihrer Mitarbeitenden und Kunden. Einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen finden Sie auf unserer Seite EU-DSGVO.

Awareness: Der Mensch als Ausgangspunkt vieler Angriffe

Nicht nur bei klassischen Cyberangriffen auf Unternehmen, sondern auch bei digitaler Belästigung im privaten Umfeld ist der Mensch häufig der Ausgangspunkt: unbedachte Postings, offene Profile oder freiwillig geteilte Informationen liefern Tätern die Grundlage für ihr Vorgehen. Genau deshalb spielt Security- und Datenschutz-Awareness eine so zentrale Rolle – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Mehr dazu, warum Awareness kein Nice-to-have ist, lesen Sie in unserem Artikel Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice-to-have ist.

Was Betroffene und Unternehmen konkret tun können

  • Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken regelmäßig überprüfen und anpassen.
  • Personenbezogene Daten nur dann veröffentlichen, wenn es wirklich notwendig ist.
  • Belästigende Inhalte konsequent dokumentieren, melden und löschen lassen.
  • Bei rechtswidrigen Veröffentlichungen personenbezogener Daten die eigenen Betroffenenrechte nach der EU-DSGVO aktiv nutzen.
  • Im Unternehmen: Mitarbeitende für einen sensiblen Umgang mit eigenen und fremden Daten sensibilisieren.

Fazit

Digitale Belästigung, Cybermobbing und Doxing sind längst keine Randphänomene mehr – sie betreffen Privatpersonen genauso wie Mitarbeitende in Unternehmen. Ein bewusster, datenschutzkonformer Umgang mit personenbezogenen Informationen ist dabei mehr als eine gesetzliche Pflicht: Er ist ein wirksamer, oft unterschätzter Baustein zum Schutz vor Belästigung und Bedrohung im Netz. Wer die eigenen Daten schützt, entzieht potenziellen Tätern eine wichtige Angriffsfläche.

Sie möchten wissen, wie Sie den Datenschutz in Ihrem Unternehmen stärken und Ihre Mitarbeitenden für den sensiblen Umgang mit Daten sensibilisieren können? Sprechen Sie uns an.

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Freitag, 17. Juli 2026

10 Jahre ISO 27001: Warum yourIT seit 2016 zu den wenigen zertifizierten IT-Consulting-Teams in Deutschland gehört

10 Jahre ISO 27001: Warum yourIT seit 2016 zu den wenigen zertifizierten IT-Consulting-Teams in Deutschland gehört

Seit 2016 ist die yourIT GmbH durchgehend nach ISO/IEC 27001 zertifiziert – als eines der ersten IT-Dienstleister in Deutschland überhaupt. Zehn Jahre und mehrere Audits später ist eine eigene ISO-27001-Zertifizierung unter IT- und Compliance-Beratern noch immer die Ausnahme, nicht die Regel.

2016 - kurz nach Erhalt des ISO 27001 Zertifikats


Kurz & knapp: yourIT GmbH aus Balingen ist seit 2016 nach DIN EN ISO/IEC 27001 zertifiziert, zuletzt re-zertifiziert im Juni 2025 nach der aktuellen Fassung ISO/IEC 27001:2024 (gültig bis Juni 2028, Registrier-Nr. ISMS-DE-00865/01, DAkkS-akkreditiert). Damit zählt yourIT zu den wenigen Informationssicherheits- und Datenschutz-Beratungsunternehmen in Deutschland, die ihr eigenes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) seit einem Jahrzehnt extern zertifizieren lassen.

Dienstag, 14. Juli 2026

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist der DSGVO

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist der DSGVO

Es ist Freitagabend. Ein Mitarbeitender meldet, dass er versehentlich eine E-Mail mit Kundendaten an den falschen Verteiler geschickt hat. Oder: Das Unternehmen stellt fest, dass ein Fremdsystem seit Wochen auf interne Daten zugreift. In beiden Fällen läuft ab diesem Moment die Uhr. 72 Stunden – nicht mehr.

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist


Montag, 22. Juni 2026

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice - to - have ist

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice-to-have ist

Firewalls, Virenscanner, verschlüsselte Verbindungen – viele Unternehmen investieren erheblich in technische Schutzmaßnahmen. Und trotzdem gelingt es Angreifern immer wieder, in Unternehmenssysteme einzudringen. Der Grund ist selten ein Fehler in der Technik. Der Grund ist der Mensch.

Warum Awareness kein Nice- to- have ist

Dienstag, 17. Februar 2026

IT-Vorfall: Was tun im Ernstfall?

IT-Vorfall: Was tun im Ernstfall?

Die Mehrheit der IT-Nutzerinnen und -Nutzer ist sich unsicher, wie man bei einem IT-Notfall richtig reagiert, wie der Cybersicherheitsmonitor 2025 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizei zeigt. Unsicherheit bei einem IT-Vorfall erhöht aber die Datenrisiken. 

Was tun im Ersntfall?

Dienstag, 23. Dezember 2025

Dienstag, 2. Dezember 2025

NIS2: Diese 10 Maßnahmen brauchen Sie jetzt

NIS2: Diese 10 Maßnahmen brauchen Sie jetzt

Die Umsetzung der NIS2-Richtlinie ist in deutsches Recht überführt, und damit Pflicht für viele Unternehmen. Wer jetzt nicht handelt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch Reputations- und Geschäftsschäden. Doch was bedeutet NIS2 konkret? Und welche Maßnahmen müssen jetzt umgesetzt werden? Wir geben einen kompakten Überblick, mit 10 klaren Handlungsempfehlungen.

Die Umsetzung der NIS2-Richtlinie ist in deutsches Recht überführt



 

Dienstag, 21. Februar 2023

Zunahme erfolgreicher Hacking-Attacken um fast 300 %

Weshalb aktuell so viele Unternehmen gehackt werden

Laut Branchenverband Bitkom e.V. stiegen die Ausgaben für IT-Sicherheit letztes Jahr um 13%. Aber obwohl Unternehmen mehr in IT-Sicherheitslösungen investieren denn je, erleben wir derzeit eine dramatische Zunahme von erfolgreichen Hacking-Angriffen auf Unternehmen und Organisationen. 

Trotz steigender Ausgaben für IT-Sicherheit - immer mehr Unternehmen gehackt

Fast täglich erscheinen Meldungen über neue Sicherheitsverletzung und Datenverlust in den Schlagzeilen. 

Montag, 13. Februar 2023

Wer kümmert sich um die Informationssicherheit in Ihrem Unternehmen?

Wer kümmert sich um die Informationssicherheit in Ihrem Unternehmen?

In den letzten Wochen wurden wir gleich von mehreren Unternehmen eingeladen, die Ist-Situation im IT-System zu analysieren und die Behebung eventueller technischer und organisatorischer Schwachstellen zu beraten. Obwohl die beratenen Unternehmen oft schon viele Jahre vom selben IT-Dienstleister betreut werden, war dies meist die erste Besprechung, in der es nicht vorrangig um Technik bzw. IT-Sicherheit ging. 

Unternehmenssicherheit


Willkommen in der Welt der Informationssicherheit!

 

Donnerstag, 17. März 2022

Das BSI warnt vor dem Einsatz von Software des russischen IT-Sicherheitsunternehmens "Kaspersky" - was nun?

Das BSI warnt vor dem Einsatz von Software des russischen IT-Sicherheitsunternehmens "Kaspersky" - was nun? 

Drei Wochen nach Beginne des Krieges in der Ukraine warnt das BSI als deutsche "Cybersicherheitsbehörde" vor Kaspersky Produkten. 

Was tun, wenn Kaspersky eingesetzt wird?




Diese Warnung und die Implikationen für Verantwortliche sind allerdings grundlegend andere im Vergleich zu bisherigen Alarmrufen der Behörde. 

Dienstag, 22. Februar 2022

Was genau versteht man im Datenschutz unter Vertraulichkeit?

Was genau versteht man im Datenschutz unter Vertraulichkeit?  


Sicher ist Ihnen der Begriff „Vertraulichkeit“ mehr als bekannt, vielleicht sogar aus dem Bereich IT und IT-Sicherheit. Doch bedeutet Vertraulichkeit im Datenschutz auch das, was Sie sich darunter vorstellen? 

Vertraulichkeit = Schutz vor personenbezogenen Daten?


Gerade Alltagsbegriffe können schnell zu Unschärfen oder Missverständnissen führen.  

Mittwoch, 29. Mai 2019

Fördermittel für Datenschutz und Informationssicherheit: So können KMU Beratungsleistungen bezuschussen lassen

Fördermittel für Datenschutz und Informationssicherheit: So können KMU Beratungsleistungen bezuschussen lassen

Kleine und mittlere Unternehmen stehen unter wachsendem Druck: Datenschutz, Informationssicherheit, Digitalisierung, neue gesetzliche Anforderungen und steigende Kundenerwartungen treffen oft auf knappe Zeit, begrenzte personelle Ressourcen und fehlendes Spezialwissen. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf Fördermittel für Beratungsleistungen.

Wer externe Unterstützung bei Datenschutz, Informationssicherheit oder organisatorischer Weiterentwicklung benötigt, muss die Kosten nicht immer vollständig allein tragen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Beratungsleistungen für KMU bezuschusst werden. Das macht professionelle Unterstützung deutlich leichter zugänglich und hilft dabei, wichtige Themen nicht weiter aufzuschieben.

Fördermittel für Datenschutz- und Informationssicherheitsberatung im Mittelstand




Montag, 1. August 2016

Lichtblick im Daten-Dschungel – Ratzgiwatz bei yourIT

Gleich zu Beginn der Kinderferienspiele 2016 in Hechingen war eine kleine Abteilung des Jugendprogramms zu Besuch beim ortsansässigen IT-Systemhaus yourIT. Der IT-Dienstleister optimiert normalerweise die IT-Prozesse mittelständischer Unternehmen und steigert damit langfristig deren Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt. Dazu prüfen die IT-Experten den Sicherheits-Status der IT-Infrastruktur, spüren vorhandene Schwachstellen auf, erarbeiten Konzepte für IT-Sicherheit & Datenschutz und implementieren die für den Kunden besten Lösungen.


Heute nahm sich Thomas Ströbele, Geschäftsführer der yourIT, persönlich die Zeit, den 13- bis 16-jährigen Teilnehmern des Ratzgiwatz einen Einblick in die Themen Datenschutz & IT-Sicherheit zu geben.

Personenbezogene Daten – die neue Währung


Personenbezogene Daten wie z.B. Name, Adresse, Alter aber auch Aufenthaltsort und Gruppen-Zugehörigkeit verraten viel über den Betroffenen und sind kostbar. Für Unternehmen wie Facebook, WhatsApp & Co. bedeuten sie bares Geld, denn diese stellen diese zu Nutzerprofilen zusammen und verkaufen diese an Werbetreibende. Außerdem können die Daten von Datendieben missbraucht werden.

Gerade bei scheinbar „kostenlosen“ Apps riet der Datenschutzprofi zur Vorsicht. „Was keine Euros kostet, bezahlen wir am Ende mit unseren Daten. Nichts ist kostenlos!“

Was die Oma mit sozialen Medien zu tun hat

Manche der Teilnehmer waren zuerst der Meinung: Was soll’s, ich habe doch nichts zu verbergen! Aber das Internet vergisst nichts.

 „Erst denken – dann klicken!“, prägt Thomas Ströbele den jungen Zuhörern ein. „Ist ein Bild oder ein Text erstmal online, wird es meist sehr schwierig, es wieder zu löschen.“ Daher sollten sich die Jugendlichen am besten vor jeder Veröffentlichung kurz überlegen, was ihre Oma dazu wohl sagen würde. Die strikte Beachtung dieser „Oma-Regel“ würde manche Peinlichkeit vermeiden.

Licht im Datendschungel - Ratgiwatz bei yourIT

Außerdem: Je mehr Daten wir von uns verraten, umso weniger Kontrolle haben wir darüber. Datensparsamkeit zahlt sich aus und schützt vor bösen Überraschungen.

Das Recht am eigenen Bild


Jeder für sich allein hat das Recht zu entscheiden, welche Bilder von ihm veröffentlicht werden dürfen und welche nicht. Niemand darf also einfach so ein Bild von einem anderen in einem Sozialen Netzwerk hochladen.

„Was Du nicht willst, das man Dir tu, …


… das füg auch keinem anderen zu.“ Ströbele bat zur Fairness auch mit den Daten anderer. Die Teilnehmer sollten daher künftig keine Bilder, Filme oder private Infos von Freunden, Bekannten oder anderen Personen ins Netz stellen – es sei denn, sie hätten die ausdrückliche Erlaubnis erhalten. „Das ist ein Zeichen von Respekt!“

Vor Datenmissbrauch ist niemand geschützt. Alle Teilnehmer hatten bereits von Cyber-Mobbing-Fällen in ihrem persönlichen Umfeld gehört. Wenn jemand im Internet unerwünschte Daten, Infos oder Bilder von sich findet, ist es wichtig, dass er Beweise sichert und sofort dagegen vorgeht.

Der Datenschutzexperte nannte Adressen, an die man sich im Ernstfall vertrauensvoll wenden kann. Er empfahl auch, sich regelmäßig über seinen „Online-Ruf“ zu informieren, indem man „googelt“, was andere über einen veröffentlicht haben.

Passwortsicherheit - Wie merkt man sich W3Fr3$0$pduN8AC?


Ein gutes Passwort ist das A und O der IT-Sicherheit. Doch wie erstellt man sich ein mindestens 12-stelliges Passwort aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und merkt es sich ohne es aufzuschreiben? Die Ratzgiwatz-Betreuer waren überrascht, dass einige der Kids hier offenbar besser Bescheid wissen als sie selbst. Dabei nehmen sie Merksätze, Gedichte und Musiktitel zu Hilfe. Aus jeweils den ersten beiden Buchstaben der ersten 5 Wörter von Goethes Gedicht „Erlkönig“ ersetzen sie bestimmte Buchstaben durch Zahlen und Sonderzeichen und fügen die Buchstaben FAC für Facebook ein: Voilà ein unknackbares Passwort mit 15 Stellen, das man sich ohne aufschreiben merken kann und das sich auch für weitere Websites problemlos verwenden lässt.

Dass man solche komplexen Passwörter niemandem weitergibt – auch nicht seinem besten Freund – versteht sich von selbst.

Thomas Ströbele gab zum Schluss noch ein paar Tipps, wie die Jugendlichen ihr Smartphone mittels Anti-Virenprogramm absichern sollten, weshalb es absolut notwendig ist, WLAN- und Bluetooth immer auszuschalten, wenn man es nicht braucht und dass Sicherheitsupdates des Betriebssystems unbedingt regelmäßig durchgeführt werden müssen, um neu bekannt gewordene Sicherheitslücken schnellstmöglich zu schließen. Auch vor den in 2016 besonders gefährlichen Erpressungstrojanern warnte Ströbele noch ausdrücklich. Dann waren die 3 Stunden auch schon wieder vorbei, und die Kids gingen zurück zum Ratzgiwatz-Treffpunkt.

Das Fazit von Thomas Ströbele fiel kurz aus: „Wenn jeder der jungen Teilnehmer nur 3 Punkte von den heute erfahrenen umsetzt, hat sich der Besuch bei yourIT schon gelohnt. Vielleicht sehen wir den einen oder anderen ja bei künftigen Ferienspielen wieder – oder wenn sie sich bei uns mal als Azubis bewerben. Wir freuen uns jetzt schon drauf!“





Terminhinweis für die Vertreter der Presse:



Falls Sie einen solchen Datenschutzkurs für Ferienspiel-Teilnehmer live erleben wollen, laden wir Sie gerne am Donnerstag 04.08.2016 von 13-16 Uhr nach Starzach-Bierlingen in das Bürgerhaus ein. Dort habe ich mich bereiterklärt, mit den 9-12-jährigen über Datenschutz & IT-Sicherheit zu sprechen. Wir haben fast 25 Anmeldungen erhalten.