Dienstag, 6. Januar 2026

Ohne SPF, DKIM & DMARC kein sicherer Mailverkehr – was ISO 27001 und NIS2 jetzt fordern

Ohne SPF, DKIM & DMARC kein sicherer Mailverkehr – was ISO 27001 und NIS2 jetzt fordern

E-Mails sind Einfallstor Nr. 1! Schützen Sie Ihre Domain vor Spoofing. So erfüllen Sie die E-Mail-Sicherheitsanforderungen von ISO 27001 und NIS2. Jetzt DNS prüfen! 


Ohne SPF, DKIM & DMARC kein sicherer Mailverkehr

Warum E-Mails trotz teurer Gateways unsicher bleiben können

E-Mail ist seit Jahren der Klassiker unter den Einfallstoren: Phishing, CEO-Fraud, Identitätsmissbrauch. Und trotzdem sehe ich in der Praxis immer wieder das gleiche Muster: Unternehmen investieren in teure Gateways, Filter und „Next-Gen“-Security – und übersehen ausgerechnet die Grundlagen, die darüber entscheiden, ob eine Mail überhaupt als echt erkannt wird.

Genau hier kommen SPF, DKIM und DMARC ins Spiel. Nicht sexy, nicht neu, aber für E-Mail-Sicherheit absolut zentral.

Warum Gateways allein nicht reichen

Ein Gateway kann viel: Links prüfen, Anhänge scannen, bekannte Muster blocken. Was es aber nicht lösen kann, wenn die Basis fehlt: Absender-Authentizität.

Wenn deine Domain nicht sauber abgesichert ist, kann im Zweifel jeder Angreifer Mails „in deinem Namen“ verschicken. Und selbst wenn niemand dich fälscht: Viele Empfänger-Systeme werden immer strenger. Ergebnis: Deine legitimen Mails landen im Spam oder werden geblockt – besonders bei größeren Kunden, Konzernen und Behörden.

ISO 27001 und NIS2: Warum das Thema Pflicht wird

E-Mail-Sicherheit ist keine „Nice-to-have“-Disziplin mehr, sondern fällt direkt in die Anforderungen rund um Schutz vor Phishing, sichere Kommunikation und Identitätsmissbrauch.

In ISO 27001:2022 passen dazu vor allem Kontrollen wie:
  • A.5.10 Schutz vor Malware und Phishing
  • A.8.23 / A.8.24 Sicheres Messaging und sichere Übertragung
  • A.5.25 Verhinderung von Identitätsmissbrauch
Auch NIS2 zielt auf die Absicherung von Kommunikationssystemen und den Schutz vor Spoofing ab. Ein nicht abgesichertes Mail-Setup ist damit nicht nur „technisch unschön“, sondern ein echter Risikofaktor – gerade in der Lieferkette.

SPF, DKIM, DMARC: Was steckt dahinter?

Kurz und verständlich:
  • SPF (Sender Policy Framework)
    Legt fest, welche Mailserver überhaupt berechtigt sind, im Namen deiner Domain zu senden.
  • DKIM (DomainKeys Identified Mail)
    Signiert E-Mails kryptografisch. So kann der Empfänger prüfen, ob die Mail unterwegs manipuliert wurde und ob sie wirklich zu deiner Domain passt.
  • DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance)
    Definiert, was passieren soll, wenn SPF/DKIM nicht passen: akzeptieren, in Quarantäne (Spam) oder ablehnen. Zusätzlich liefert DMARC Reports, mit denen du siehst, wer „in deinem Namen“ sendet.
Wichtig: Erst das Zusammenspiel aller drei bringt echte Wirkung. SPF allein ist ein Anfang, aber kein Schutzschild. DKIM ohne DMARC ist besser als nichts, aber lässt dem Empfänger zu viel Spielraum. DMARC ohne saubere Basis produziert Chaos.

Was passiert ohne diese Einträge?

Ohne SPF, DKIM und DMARC passieren in der Praxis genau die Dinge, die später richtig teuer werden:
  • Angreifer verschicken täuschend echte Mails mit deiner Absenderdomain (Spoofing).
  • Kunden und Partner fallen auf Phishing rein – und du stehst als Absender im Raum.
  • Deine eigenen Mails landen häufiger im Spam oder werden komplett abgewiesen.
  • Du kannst Anforderungen aus ISO 27001/NIS2 schwer sauber nachweisen, weil die technische Grundlage fehlt.

Was wir für dich tun können

Wenn du das Thema schnell und sauber lösen willst:
  • Prüfung der Domain- und Mail-Konfiguration (Ist-Zustand, Risiken, typische Fehler)
  • Einrichtung und Härtung von SPF, DKIM und DMARC (inkl. sinnvoller Policy-Strategie)
  • Verbesserung der Zustellbarkeit, Schutz vor Spoofing und belastbarer Nachweis für Audits

Fazit: Ohne Mail-Authentifizierung wird’s teuer

E-Mail-Sicherheit beginnt nicht beim Gateway, sondern bei der Frage: Kann der Empfänger überhaupt zuverlässig erkennen, dass du wirklich du bist?
Die beste Security-Software hilft wenig, wenn deine Absenderidentität nicht verlässlich prüfbar ist. Wer hier nicht handelt, riskiert Spoofing, Reputationsschäden und im Zweifel auch, dass wichtige Kommunikation nicht mehr ankommt.


Benötigen Sie dennoch Hilfe? Kein Problem!

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