Dienstag, 21. Juli 2026

Die 5 Datenschutz-Mythen, die uns am häufigsten begegnen

Die 5 Datenschutz-Mythen, die uns am häufigsten begegnen


Die 5 Datenschutz-Mythen, die uns am häufigsten begegnen

Seit über 18 Jahren beraten wir Unternehmen in Sachen Datenschutz und Informationssicherheit. In dieser Zeit sind uns bestimmte Aussagen so häufig begegnet, dass wir sie kaum noch zählen können. Es sind keine böswilligen Aussagen – sie entstehen meist aus Unsicherheit oder dem Wunsch, ein unbequemes Thema etwas weiter von sich zu schieben. Aber sie können teuer werden. Hier kommen die fünf häufigsten Datenschutz-Mythen – und was wirklich dahintersteckt.

Freitag, 17. Juli 2026

10 Jahre ISO 27001: Warum yourIT seit 2016 zu den wenigen zertifizierten IT-Consulting-Teams in Deutschland gehört

10 Jahre ISO 27001: Warum yourIT seit 2016 zu den wenigen zertifizierten IT-Consulting-Teams in Deutschland gehört

Seit 2016 ist die yourIT GmbH durchgehend nach ISO/IEC 27001 zertifiziert – als eines der ersten IT-Dienstleister in Deutschland überhaupt. Zehn Jahre und mehrere Audits später ist eine eigene ISO-27001-Zertifizierung unter IT- und Compliance-Beratern noch immer die Ausnahme, nicht die Regel.

2016 - kurz nach Erhalt des ISO 27001 Zertifikats


Kurz & knapp: yourIT GmbH aus Balingen ist seit 2016 nach DIN EN ISO/IEC 27001 zertifiziert, zuletzt re-zertifiziert im Juni 2025 nach der aktuellen Fassung ISO/IEC 27001:2024 (gültig bis Juni 2028, Registrier-Nr. ISMS-DE-00865/01, DAkkS-akkreditiert). Damit zählt yourIT zu den wenigen Informationssicherheits- und Datenschutz-Beratungsunternehmen in Deutschland, die ihr eigenes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) seit einem Jahrzehnt extern zertifizieren lassen.

Dienstag, 14. Juli 2026

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist der DSGVO

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist der DSGVO

Es ist Freitagabend. Ein Mitarbeitender meldet, dass er versehentlich eine E-Mail mit Kundendaten an den falschen Verteiler geschickt hat. Oder: Das Unternehmen stellt fest, dass ein Fremdsystem seit Wochen auf interne Daten zugreift. In beiden Fällen läuft ab diesem Moment die Uhr. 72 Stunden – nicht mehr.

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist


Dienstag, 7. Juli 2026

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt


Es beginnt oft mit einem schlichten Anhang zur Bestellung: ein Fragebogen, ein Audit-Formular oder eine Selbstauskunft zur Informationssicherheit. Immer mehr Großkunden verlangen von ihren Zulieferern und Dienstleistern den Nachweis, dass Datenschutz und Informationssicherheit im Unternehmen ernsthaft umgesetzt sind. Wer diesen Nachweis nicht liefern kann, riskiert – im schlimmsten Fall – den Auftrag.

Dienstag, 30. Juni 2026

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?


„Wir behalten einfach alles – man weiß ja nie." Dieser Satz fällt in der Datenschutzberatung erschreckend häufig. Er klingt vorsichtig, ist aber aus datenschutzrechtlicher Sicht eines der größten Risiken, das ein Unternehmen eingehen kann. Denn die EU-DSGVO verlangt das Gegenteil: Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es einen klaren Zweck dafür gibt.

Montag, 22. Juni 2026

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice - to - have ist

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice-to-have ist

Firewalls, Virenscanner, verschlüsselte Verbindungen – viele Unternehmen investieren erheblich in technische Schutzmaßnahmen. Und trotzdem gelingt es Angreifern immer wieder, in Unternehmenssysteme einzudringen. Der Grund ist selten ein Fehler in der Technik. Der Grund ist der Mensch.

Warum Awareness kein Nice- to- have ist

Donnerstag, 11. Juni 2026

Auftragsverarbeitung (AVV): Der Vertrag, den fast jeder falsch macht

Auftragsverarbeitung (AVV): Der Vertrag, den fast jeder falsch macht

Wenn Unternehmen über DSGVO reden, fallen meist die großen Schlagworte: Datenschutzerklärung, Einwilligung, Verarbeitungsverzeichnis. Der Auftragsverarbeitungsvertrag – kurz AVV – landet dabei regelmäßig auf dem letzten Platz. Dabei ist er in der Prüfungspraxis einer der häufigsten Stolpersteine. Und er betrifft nicht nur die Endkunden. Gerade IT-Dienstleister und Systemhäuser sind gleich doppelt in der Pflicht.


Typische Lücken im AVV

Dienstag, 9. Juni 2026

Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 EU-DSGVO: Warum die Behörde es zuerst sehen will

Auf den Punkt: Wer in den letzten Jahren mit einer Datenschutzbehörde zu tun hatte, kennt das Muster: Die erste Anfrage betrifft fast immer das Verarbeitungsverzeichnis. Wer es nicht vorlegen kann, hat den Termin schon halb verloren – wer ein veraltetes oder lückenhaftes Dokument schickt, oft auch. Aus 18 Jahren Beratungspraxis im Mittelstand ist es die häufigste vermeidbare Schwachstelle.

Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 EU-DSGVO

Dienstag, 2. Juni 2026

Heimliche Überwachung per Newsletter: Wie Tracking-Pixel E-Mail-Empfänger ausspähen können

Heimliche Überwachung per Newsletter: Wie Tracking-Pixel E-Mail-Empfänger ausspähen können

Online-Tracking findet nicht nur auf Webseiten statt. Auch Newsletter und Werbe-E-Mails können genutzt werden, um das Verhalten von Empfängerinnen und Empfängern nachzuverfolgen. Viele denken dabei nur an angeklickte Links. Tatsächlich kann das Tracking aber schon beim Öffnen einer E-Mail beginnen.


Genau deshalb warnen Datenschutzaufsichtsbehörden vor heimlichem Tracking in Newslettern. Für Unternehmen ist das ein klares Datenschutzthema. Für Mitarbeitende und private Nutzer ist es ein Awareness-Thema: Nicht jede E-Mail ist nur eine Nachricht. Manche E-Mails beobachten mit.

Newsletter können mehr erfassen als nur Klicks – unsichtbare Tracking-Pixel können bereits beim Öffnen einer E-Mail Daten übertragen.

Dienstag, 26. Mai 2026

Vorsicht bei Prompt-Eingaben: Warum KI-Nutzung im Unternehmen klare Regeln braucht

Vorsicht bei Prompt-Eingaben: Warum KI-Nutzung im Unternehmen klare Regeln braucht

Künstliche Intelligenz ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Texte werden zusammengefasst, Ideen entwickelt, E-Mails formuliert, Dokumente geprüft oder Informationen recherchiert. Das kann enorm hilfreich sein. Aber es kann auch gefährlich werden, wenn Mitarbeitende unüberlegt Daten in KI-Systeme eingeben.

Der wichtigste Grundsatz lautet deshalb: Erst denken, dann eingeben. Denn ein guter Prompt verbessert zwar die Antwort. Eine falsche oder ungeprüfte Eingabe kann aber Datenschutz, Vertraulichkeit und Informationssicherheit gefährden.

Prompt-Eingaben wirken harmlos – können aber vertrauliche Daten offenlegen.


KI kann im Arbeitsalltag helfen – aber nur, wenn klar ist, welche Daten eingegeben werden dürfen und welche nicht.

Dienstag, 19. Mai 2026

Notfallmanagement: Wenn nichts mehr geht, muss Kommunikation trotzdem funktionieren

Was passiert, wenn im Unternehmen plötzlich nichts mehr geht?

Keine E-Mails. Kein Zugriff auf Dateien. Keine internen Systeme. Keine gewohnten Kommunikationswege. 


Mitarbeitende in einer IT-Notfallsituation nutzen sichere Kommunikation, während interne Systeme nicht verfügbar sind.

Und genau dann stellt sich die wichtigste Frage: Wie erreichen wir jetzt die richtigen Personen?

Dienstag, 12. Mai 2026

Personensuche mit Fotos: Warum Bilder, Gesichtserkennung und Metadaten zum Datenschutzrisiko werden

Personensuche mit Fotos: Warum Bilder, Gesichtserkennung und Metadaten zum Datenschutzrisiko werden

Auf dem eigenen Smartphone ist es praktisch: Die Foto-App erkennt Gesichter und filtert aus Tausenden Bildern genau die Personen heraus, die man sucht. Für private Erinnerungen ist das bequem. In anderen Zusammenhängen kann dieselbe Technik aber schnell zum Datenschutz- und Sicherheitsrisiko werden.

Denn Fotos zeigen nicht nur Menschen. Sie können auch Aufenthaltsorte, Gewohnheiten, Beziehungen, Arbeitsumgebungen und technische Zusatzinformationen verraten. Genau deshalb sollten Unternehmen und Mitarbeitende bewusster mit Bildern umgehen.


Fotos können mehr verraten als den sichtbaren Bildinhalt – Gesichtserkennung und Metadaten machen sie zum Datenschutz- und Sicherheitsrisiko.


Fotos sind mehr als Momentaufnahmen: Gesichtserkennung und Metadaten können zusätzliche Informationen über Personen und Orte preisgeben.

Dienstag, 5. Mai 2026

Cyberbetrug hat viele Gesichter: Warum Phishing nicht nur per E-Mail passiert

Cyberbetrug hat viele Gesichter: Warum Phishing nicht nur per E-Mail passiert

Beim Stichwort Cyberbetrug denken viele zuerst an Phishing-Mails oder gefälschte Online-Shops. Doch diese Sicht greift zu kurz. Internetkriminelle nutzen längst alle verfügbaren Kommunikationskanäle, um an Daten zu gelangen oder ihre Opfer zu schädigen.

Das bedeutet: Die Gefahr kommt nicht nur per E-Mail – sondern auch per Brief, Telefon, SMS oder sogar über QR-Codes.

Cyberbetrug nutzt heute alle Kommunikationskanäle – wer nur auf E-Mails achtet, übersieht einen Großteil der Angriffe


Cyberbetrug erfolgt heute über alle Kommunikationskanäle – nicht nur per E-Mail.

Dienstag, 28. April 2026

Parkplätze mit Kennzeichenerfassung: Was ist erlaubt und worauf Sie achten sollten

Parkplätze mit Kennzeichenerfassung: Was ist erlaubt und worauf Sie achten sollten

Kennzeichenerfassung auf Parkplätzen ist längst Alltag. Ob Supermarkt, Einkaufszentrum oder Parkhaus – immer häufiger ersetzt die Kamera das klassische Ticket oder die Parkscheibe.

Viele fragen sich dabei: Ist das überhaupt erlaubt? Und: Was passiert eigentlich mit meinen Daten?

Kamera zur automatischen Kennzeichenerfassung an der Einfahrt eines Parkplatzes

Kennzeichenerfassung ersetzt zunehmend Tickets und Parkscheiben – entscheidend ist dabei die datenschutzkonforme Verarbeitung der Daten.

Dienstag, 21. April 2026

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Wie sicher ist sie wirklich?

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Wie sicher ist sie wirklich?

Phishing-Mails, gestohlene Passwörter und kompromittierte Accounts gehören inzwischen zum Alltag. Wer sich nur auf ein Passwort verlässt, geht ein hohes Risiko ein. Genau deshalb wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) seit Jahren als zusätzlicher Schutz empfohlen.

Gleichzeitig häufen sich Berichte, dass auch 2FA nicht unüberwindbar ist. Das sorgt für Verunsicherung: Ist Zwei-Faktor-Authentifizierung überhaupt noch sicher?

Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht die Sicherheit deutlich


Montag, 13. April 2026

Digitale Daten analog verschicken: So versenden Sie USB-Sticks und Geräte sicher per Post

Digitale Daten analog verschicken: So versenden Sie USB-Sticks und Geräte sicher per Post

Einen USB-Stick, eine Speicherkarte oder sogar ein Smartphone mit der Post zu verschicken, wirkt auf den ersten Blick banal. Gerade deshalb passieren dabei immer wieder vermeidbare Fehler. Der Datenträger ist schlecht verpackt, die Sendung lässt sich nicht nachverfolgen oder sensible Inhalte werden unverschlüsselt verschickt, obwohl das Risiko unnötig hoch ist.

Dabei kommt der analoge Versand digitaler Daten auch heute noch häufiger vor, als viele denken. Mal geht es um einen USB-Stick mit großen Datenmengen, mal um eine Kamera, ein Handy oder ein anderes Gerät mit fest verbautem Speicher. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann das Risiko deutlich reduzieren.

Sicher verpackter USB-Stick und Smartphone für den Postversand mit Schutzmaterial und Versandetikett

Montag, 6. April 2026

Sind Sie Teil eines Datenlecks? So prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist

Sind Sie Teil eines Datenlecks? So prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist

„Schon wieder eine Datenpanne in den Schlagzeilen“ – dieser Eindruck kommt nicht von ungefähr. Fast jede Woche wird über neue Sicherheitsvorfälle, gestohlene Zugangsdaten oder veröffentlichte Nutzerinformationen berichtet. Besonders unangenehm wird es dann, wenn der betroffene Online-Dienst privat oder beruflich von Ihnen genutzt wird.

Die entscheidende Frage lautet dann: Sind meine Daten Teil des Datenlecks? Und wenn ja: Muss ich mein Passwort sofort ändern? Genau darum geht es in diesem Beitrag.


Prüfung einer E-Mail-Adresse auf ein mögliches Datenleck an einem Laptop mit Warnhinweisen


Dienstag, 31. März 2026

Kritische Schwachstelle: Wenn niemand sagen kann, ob Sie betroffen sind, haben Sie kein Technikproblem

Kritische Schwachstelle: Wenn niemand sagen kann, ob Sie betroffen sind, haben Sie kein Technikproblem

Die Meldung ist da. Eine neue kritische Schwachstelle wurde veröffentlicht. Die ersten Warnungen laufen ein. Kunden fragen nach. Die Geschäftsführung will wissen, ob Handlungsbedarf besteht. Und intern beginnt hektische Betriebsamkeit.

Dann kommt die eigentliche Schlüsselfrage: Sind wir betroffen?

Wenn darauf keine schnelle und belastbare Antwort möglich ist, liegt das Problem oft nicht zuerst in der Technik. Es liegt an fehlender Transparenz, unklaren Zuständigkeiten und einem Sicherheitsprozess, der im Alltag nicht sauber gesteuert wird.


IT-Verantwortliche prüfen eine kritische Schwachstelle und gleichen betroffene Systeme mit einer Asset-Übersicht ab


Freitag, 20. März 2026

DORA für IKT-Dienstleister - Wann Sie betroffen sind und welche Lücken jetzt kritisch werden

DORA für IKT-Dienstleister - Wann Sie betroffen sind und was jetzt konkret zu tun ist

Viele IKT-Dienstleister glauben noch, DORA betreffe nur Banken und Versicherungen. Das ist zu kurz gedacht. DORA ist eine EU-Verordnung für den Finanzsektor, gilt seit dem 17. Januar 2025 und verpflichtet Finanzunternehmen unter anderem zu IKT-Risikomanagement, Vorfallbehandlung, Resilienztests und zur Steuerung von IKT-Drittparteien. Genau dadurch wird DORA auch für IT- und IKT-Dienstleister praktisch relevant. 

Gestresster IKT-Dienstleister am Arbeitsplatz mit DORA-Checkliste eines Kunden aus dem Finanzsektor; sichtbar sind die Punkte Leistungsbeschreibung, Nachweise, Incident-Management, Subdienstleister und Verträge.
DORA-Checkliste vom Kunden: Warum IKT-Dienstleister im Finanzsektor bei Nachweisen, Incident-Management, Subdienstleistern und Verträgen schnell unter Druck geraten.

Dienstag, 17. März 2026

KI-Stimmen erzeugen: Was bei Datenschutz, Voice Cloning und Persönlichkeitsrecht gilt

KI-Stimmen erzeugen: Was bei Datenschutz, Voice Cloning und Persönlichkeitsrecht gilt

Eine Stimme per KI zu erzeugen, ist heute schnell erledigt. Für private Spielereien wirkt das harmlos. Im Unternehmenskontext kann dieselbe Technik jedoch zum echten Risiko werden: für Datenschutz, für das allgemeine Persönlichkeitsrecht und für die Security Awareness im Unternehmen.


KI-generierte Stimme bei einem betrügerischen Anruf als Risiko für Datenschutz und Awareness im Unternehmen

Genau darin liegt das Problem. Dieselbe Technologie, mit der sich ein kreativer Geburtstagsgruß oder ein professioneller Werbespot erzeugen lässt, kann auch für Täuschung, Identitätsmissbrauch und Social Engineering eingesetzt werden.