KI-Kompetenz – warum ist sie nötig?
Schatten-KI
Die Teilnahme ist in der Regel verbindlich. Was ist der Hintergrund dafür?
KI findet sich inzwischen an jedem Arbeitsplatz
Die EU verlangt KI-Kompetenz von Beschäftigten
Das „KI-Gesetz“ der EU enthält einen Artikel 4 mit der Überschrift „KI-Kompetenz“. Er besteht nur aus wenigen Zeilen, hat es aber in sich. Sein erster Satz fordert, dass die Betreiber von KI Systemen Maßnahmen ergreifen, um nach besten Kräften sicherzustellen, dass ihr Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt. Ein Unternehmen, das in irgendeiner Weise KI ein setzt, muss sich an diese Vorgabe halten. Schon wegen der allgegenwärtigen „Schatten-KI“ muss ein Unternehmen vorsorglich davon ausgehen, dass alle Beschäftigten KI einsetzen. Abgesehen davon wird dies ohnehin bald an jeden Arbeitsplatz der Fall sein. Denn KI-Projekte laufen mehr oder weniger umfangreich überall.
KI-Kompetenz kann vieles bedeuten
Was „KI-Kompetenz“ heißt, gibt das KI-Gesetz nur sehr allgemein vor. Im Kern geht es dabei darum, die Chancen von KI zu nutzen, ohne dabei die Risiken auszublenden. Dabei hilft in jedem Fall ein allgemeiner Überblick darüber, was man von KI erwarten kann, wo mit unsinnigen Antworten zu rechnen ist und wie man mit klugen Anfragen die Qualität der Antworten möglichst hochhalten kann. Für die meisten Beschäftigten reicht das völlig aus. Das gilt vor allem, wenn sie KI gelegentlich als Instrument einsetzen. Das KI-Gesetz überlässt jedem Unternehmen die Festlegung, welche Beschäftigten welche Kenntnisse brauchen. Generelle Vorgaben für alle gibt es nicht. Es ist auch kein System offiziell zertifizierter Schulungen vorgesehen. Eine Online Schulung, die alle Beschäftigten absolvieren müssen, ist vor diesem Hintergrund ein guter Einstieg in das Thema.
Benötigen Sie Hilfe bei der Umsetzung? Kein Problem!
Das könnte Sie auch interessieren:
