Dienstag, 18. August 2026

Datenschutz im Homeoffice: Die Checkliste, die oft fehlt

Mobiles Arbeiten ist seit der Pandemie für viele Unternehmen zur Normalität geworden. Was dabei häufig auf der Strecke bleibt: Die Datenschutz-Vorgaben wurden selten in gleichem Maße nachgezogen wie die technische Ausstattung. Der Laptop ist da, die VPN-Software installiert – aber ob wirklich alle relevanten Datenschutzpunkte im Homeoffice beachtet werden, wird oft nie systematisch geprüft.

Datenschutz im Homeoffice endet nicht bei der Technik - er beginnt beim Arbeitsplatz zu Hause.
Datenschutz im Homeoffice: Die Checkliste, die oft fehlt

Dienstag, 11. August 2026

Betroffenenrechte: Was tun, wenn ein Kunde Auskunft verlangt?

Betroffenenrechte: Was tun, wenn ein Kunde Auskunft verlangt?

Eine E-Mail, ein Anruf oder ein formloser Brief – und plötzlich steht die Frage im Raum: Ein Kunde möchte wissen, welche Daten Sie über ihn gespeichert haben. Das Auskunftsrecht nach Art. 15 EU-DSGVO gehört zu den am häufigsten geltend gemachten Betroffenenrechten. Wer hier falsch reagiert oder wichtige Fristen verpasst, riskiert schnell mehr als nur Ärger mit einem einzelnen Kunden.



Betroffenenrechte: Was tun, wenn ein Kunde Auskunft verlangt?


Dienstag, 4. August 2026

Dateiablagen – bequem, aber auch ein Risiko!

Dateiablagen – bequem, aber auch ein Risiko!

„Leg mir das doch bitte auf Laufwerk XY!" Solche Sätze hört man im Büroalltag ständig. Gemeinsame Dateiablagen erleichtern die Zusammenarbeit enorm – Dokumente sind schnell auffindbar, Teams arbeiten gemeinsam an denselben Unterlagen, nichts geht per E-Mail verloren. Gleichzeitig bergen genau diese praktischen Strukturen Risiken, die im Arbeitsalltag oft übersehen werden.

Dateiablagen – bequem, aber auch ein Risiko!


Dienstag, 28. Juli 2026

Warum Datenschutz vor digitaler Belästigung schützen kann

Täglich werden Menschen im Internet beleidigt, belästigt und bedroht. Was auf den ersten Blick nach einem reinen Verhaltensproblem aussieht, hat in Wahrheit sehr oft eine Datenschutz-Komponente: Täter greifen bei Cybermobbing und Online-Belästigung regelmäßig auf konkrete, öffentlich zugängliche Informationen über ihre Opfer zurück. Wer verantwortungsvoll mit seinen personenbezogenen Daten umgeht, schützt sich damit nicht nur rechtlich – sondern ganz praktisch auch persönlich.

Warum Datenschutz vor digitaler Belästigung schützen kann


Der Zusammenhang zwischen persönlichen Daten und digitaler Belästigung

Cybermobbing und Online-Belästigung wirken auf Betroffene oft deshalb so bedrohlich, weil die Angreifer nicht anonym und beliebig vorgehen, sondern gezielt: Sie nutzen Wohnadressen, Arbeitgeber, private Fotos, Familienverhältnisse oder Kontaktdaten, die im Netz frei verfügbar sind. Genau hier setzt der Datenschutz an. Je weniger personenbezogene Informationen öffentlich einsehbar sind, desto weniger Angriffsfläche bietet eine Person für gezielte Belästigung, Rufschädigung oder sogar Bedrohung im echten Leben – dem sogenannten Doxing.

Welche Formen digitaler Belästigung besonders häufig sind

  • Cybermobbing: systematische Beleidigungen und Bloßstellungen, oft über soziale Netzwerke oder Messenger-Gruppen.
  • Doxing: das gezielte Veröffentlichen privater Daten wie Adresse, Arbeitsplatz oder Telefonnummer, um Druck aufzubauen oder Angst zu erzeugen.
  • Online-Stalking: das systematische Nachverfolgen einer Person anhand ihrer digitalen Spuren.
  • Unsachliche oder rechtswidrige Bewertungen: etwa auf Arbeitgeber- oder Bewertungsplattformen, die personenbezogene Aussagen enthalten und Betroffene gezielt schädigen sollen.

Wie man sich konkret gegen unsachliche und datenschutzrechtlich bedenkliche Bewertungen im Netz wehren kann, haben wir bereits in einem eigenen Beitrag beschrieben: Immer Ärger mit Kununu – Tipps zur Selbsthilfe bei Datenschutz-Verstößen und unsachlichen Bewertungen.

Warum ein bewusster Umgang mit eigenen Daten der beste Schutz ist

Der wirksamste Hebel gegen digitale Belästigung liegt nicht allein bei den Plattformen oder der Polizei, sondern beim eigenen Verhalten im Netz. Wer regelmäßig überprüft, welche Informationen über die eigene Person öffentlich auffindbar sind, kann gezielt gegensteuern: Datenschutzeinstellungen in sozialen Netzwerken restriktiv konfigurieren, private Kontaktdaten aus öffentlichen Verzeichnissen entfernen lassen und bei der Preisgabe von Standort- oder Familieninformationen zurückhaltend sein.

Dieses Prinzip der Datensparsamkeit ist im Übrigen kein rein privates Thema – es ist ein zentraler Grundsatz der EU-DSGVO und gilt genauso für Unternehmen im Umgang mit den Daten ihrer Mitarbeitenden und Kunden. Einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen finden Sie auf unserer Seite EU-DSGVO.

Awareness: Der Mensch als Ausgangspunkt vieler Angriffe

Nicht nur bei klassischen Cyberangriffen auf Unternehmen, sondern auch bei digitaler Belästigung im privaten Umfeld ist der Mensch häufig der Ausgangspunkt: unbedachte Postings, offene Profile oder freiwillig geteilte Informationen liefern Tätern die Grundlage für ihr Vorgehen. Genau deshalb spielt Security- und Datenschutz-Awareness eine so zentrale Rolle – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Mehr dazu, warum Awareness kein Nice-to-have ist, lesen Sie in unserem Artikel Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice-to-have ist.

Was Betroffene und Unternehmen konkret tun können

  • Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken regelmäßig überprüfen und anpassen.
  • Personenbezogene Daten nur dann veröffentlichen, wenn es wirklich notwendig ist.
  • Belästigende Inhalte konsequent dokumentieren, melden und löschen lassen.
  • Bei rechtswidrigen Veröffentlichungen personenbezogener Daten die eigenen Betroffenenrechte nach der EU-DSGVO aktiv nutzen.
  • Im Unternehmen: Mitarbeitende für einen sensiblen Umgang mit eigenen und fremden Daten sensibilisieren.

Fazit

Digitale Belästigung, Cybermobbing und Doxing sind längst keine Randphänomene mehr – sie betreffen Privatpersonen genauso wie Mitarbeitende in Unternehmen. Ein bewusster, datenschutzkonformer Umgang mit personenbezogenen Informationen ist dabei mehr als eine gesetzliche Pflicht: Er ist ein wirksamer, oft unterschätzter Baustein zum Schutz vor Belästigung und Bedrohung im Netz. Wer die eigenen Daten schützt, entzieht potenziellen Tätern eine wichtige Angriffsfläche.

Sie möchten wissen, wie Sie den Datenschutz in Ihrem Unternehmen stärken und Ihre Mitarbeitenden für den sensiblen Umgang mit Daten sensibilisieren können? Sprechen Sie uns an.

→ Jetzt unverbindliche Erstberatung anfragen

Dienstag, 21. Juli 2026

Die 5 Datenschutz-Mythen, die uns am häufigsten begegnen

Die 5 Datenschutz-Mythen, die uns am häufigsten begegnen


Die 5 Datenschutz-Mythen, die uns am häufigsten begegnen

Seit über 18 Jahren beraten wir Unternehmen in Sachen Datenschutz und Informationssicherheit. In dieser Zeit sind uns bestimmte Aussagen so häufig begegnet, dass wir sie kaum noch zählen können. Es sind keine böswilligen Aussagen – sie entstehen meist aus Unsicherheit oder dem Wunsch, ein unbequemes Thema etwas weiter von sich zu schieben. Aber sie können teuer werden. Hier kommen die fünf häufigsten Datenschutz-Mythen – und was wirklich dahintersteckt.

Freitag, 17. Juli 2026

10 Jahre ISO 27001: Warum yourIT seit 2016 zu den wenigen zertifizierten IT-Consulting-Teams in Deutschland gehört

10 Jahre ISO 27001: Warum yourIT seit 2016 zu den wenigen zertifizierten IT-Consulting-Teams in Deutschland gehört

Seit 2016 ist die yourIT GmbH durchgehend nach ISO/IEC 27001 zertifiziert – als eines der ersten IT-Dienstleister in Deutschland überhaupt. Zehn Jahre und mehrere Audits später ist eine eigene ISO-27001-Zertifizierung unter IT- und Compliance-Beratern noch immer die Ausnahme, nicht die Regel.

2016 - kurz nach Erhalt des ISO 27001 Zertifikats


Kurz & knapp: yourIT GmbH aus Balingen ist seit 2016 nach DIN EN ISO/IEC 27001 zertifiziert, zuletzt re-zertifiziert im Juni 2025 nach der aktuellen Fassung ISO/IEC 27001:2024 (gültig bis Juni 2028, Registrier-Nr. ISMS-DE-00865/01, DAkkS-akkreditiert). Damit zählt yourIT zu den wenigen Informationssicherheits- und Datenschutz-Beratungsunternehmen in Deutschland, die ihr eigenes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) seit einem Jahrzehnt extern zertifizieren lassen.

Dienstag, 14. Juli 2026

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist der DSGVO

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist der DSGVO

Es ist Freitagabend. Ein Mitarbeitender meldet, dass er versehentlich eine E-Mail mit Kundendaten an den falschen Verteiler geschickt hat. Oder: Das Unternehmen stellt fest, dass ein Fremdsystem seit Wochen auf interne Daten zugreift. In beiden Fällen läuft ab diesem Moment die Uhr. 72 Stunden – nicht mehr.

Datenpanne gemeldet — und jetzt? Die 72-Stunden-Frist


Dienstag, 7. Juli 2026

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt


Es beginnt oft mit einem schlichten Anhang zur Bestellung: ein Fragebogen, ein Audit-Formular oder eine Selbstauskunft zur Informationssicherheit. Immer mehr Großkunden verlangen von ihren Zulieferern und Dienstleistern den Nachweis, dass Datenschutz und Informationssicherheit im Unternehmen ernsthaft umgesetzt sind. Wer diesen Nachweis nicht liefern kann, riskiert – im schlimmsten Fall – den Auftrag.

Dienstag, 30. Juni 2026

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?


„Wir behalten einfach alles – man weiß ja nie." Dieser Satz fällt in der Datenschutzberatung erschreckend häufig. Er klingt vorsichtig, ist aber aus datenschutzrechtlicher Sicht eines der größten Risiken, das ein Unternehmen eingehen kann. Denn die EU-DSGVO verlangt das Gegenteil: Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es einen klaren Zweck dafür gibt.

Montag, 22. Juni 2026

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice - to - have ist

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice-to-have ist

Firewalls, Virenscanner, verschlüsselte Verbindungen – viele Unternehmen investieren erheblich in technische Schutzmaßnahmen. Und trotzdem gelingt es Angreifern immer wieder, in Unternehmenssysteme einzudringen. Der Grund ist selten ein Fehler in der Technik. Der Grund ist der Mensch.

Warum Awareness kein Nice- to- have ist

Donnerstag, 11. Juni 2026

Auftragsverarbeitung (AVV): Der Vertrag, den fast jeder falsch macht

Auftragsverarbeitung (AVV): Der Vertrag, den fast jeder falsch macht

Wenn Unternehmen über DSGVO reden, fallen meist die großen Schlagworte: Datenschutzerklärung, Einwilligung, Verarbeitungsverzeichnis. Der Auftragsverarbeitungsvertrag – kurz AVV – landet dabei regelmäßig auf dem letzten Platz. Dabei ist er in der Prüfungspraxis einer der häufigsten Stolpersteine. Und er betrifft nicht nur die Endkunden. Gerade IT-Dienstleister und Systemhäuser sind gleich doppelt in der Pflicht.


Typische Lücken im AVV

Dienstag, 9. Juni 2026

Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 EU-DSGVO: Warum die Behörde es zuerst sehen will

Auf den Punkt: Wer in den letzten Jahren mit einer Datenschutzbehörde zu tun hatte, kennt das Muster: Die erste Anfrage betrifft fast immer das Verarbeitungsverzeichnis. Wer es nicht vorlegen kann, hat den Termin schon halb verloren – wer ein veraltetes oder lückenhaftes Dokument schickt, oft auch. Aus 18 Jahren Beratungspraxis im Mittelstand ist es die häufigste vermeidbare Schwachstelle.

Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 EU-DSGVO

Dienstag, 2. Juni 2026

Heimliche Überwachung per Newsletter: Wie Tracking-Pixel E-Mail-Empfänger ausspähen können

Heimliche Überwachung per Newsletter: Wie Tracking-Pixel E-Mail-Empfänger ausspähen können

Online-Tracking findet nicht nur auf Webseiten statt. Auch Newsletter und Werbe-E-Mails können genutzt werden, um das Verhalten von Empfängerinnen und Empfängern nachzuverfolgen. Viele denken dabei nur an angeklickte Links. Tatsächlich kann das Tracking aber schon beim Öffnen einer E-Mail beginnen.


Genau deshalb warnen Datenschutzaufsichtsbehörden vor heimlichem Tracking in Newslettern. Für Unternehmen ist das ein klares Datenschutzthema. Für Mitarbeitende und private Nutzer ist es ein Awareness-Thema: Nicht jede E-Mail ist nur eine Nachricht. Manche E-Mails beobachten mit.

Newsletter können mehr erfassen als nur Klicks – unsichtbare Tracking-Pixel können bereits beim Öffnen einer E-Mail Daten übertragen.

Dienstag, 26. Mai 2026

Vorsicht bei Prompt-Eingaben: Warum KI-Nutzung im Unternehmen klare Regeln braucht

Vorsicht bei Prompt-Eingaben: Warum KI-Nutzung im Unternehmen klare Regeln braucht

Künstliche Intelligenz ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Texte werden zusammengefasst, Ideen entwickelt, E-Mails formuliert, Dokumente geprüft oder Informationen recherchiert. Das kann enorm hilfreich sein. Aber es kann auch gefährlich werden, wenn Mitarbeitende unüberlegt Daten in KI-Systeme eingeben.

Der wichtigste Grundsatz lautet deshalb: Erst denken, dann eingeben. Denn ein guter Prompt verbessert zwar die Antwort. Eine falsche oder ungeprüfte Eingabe kann aber Datenschutz, Vertraulichkeit und Informationssicherheit gefährden.

Prompt-Eingaben wirken harmlos – können aber vertrauliche Daten offenlegen.


KI kann im Arbeitsalltag helfen – aber nur, wenn klar ist, welche Daten eingegeben werden dürfen und welche nicht.

Dienstag, 19. Mai 2026

Notfallmanagement: Wenn nichts mehr geht, muss Kommunikation trotzdem funktionieren

Was passiert, wenn im Unternehmen plötzlich nichts mehr geht?

Keine E-Mails. Kein Zugriff auf Dateien. Keine internen Systeme. Keine gewohnten Kommunikationswege. 


Mitarbeitende in einer IT-Notfallsituation nutzen sichere Kommunikation, während interne Systeme nicht verfügbar sind.

Und genau dann stellt sich die wichtigste Frage: Wie erreichen wir jetzt die richtigen Personen?

Dienstag, 12. Mai 2026

Personensuche mit Fotos: Warum Bilder, Gesichtserkennung und Metadaten zum Datenschutzrisiko werden

Personensuche mit Fotos: Warum Bilder, Gesichtserkennung und Metadaten zum Datenschutzrisiko werden

Auf dem eigenen Smartphone ist es praktisch: Die Foto-App erkennt Gesichter und filtert aus Tausenden Bildern genau die Personen heraus, die man sucht. Für private Erinnerungen ist das bequem. In anderen Zusammenhängen kann dieselbe Technik aber schnell zum Datenschutz- und Sicherheitsrisiko werden.

Denn Fotos zeigen nicht nur Menschen. Sie können auch Aufenthaltsorte, Gewohnheiten, Beziehungen, Arbeitsumgebungen und technische Zusatzinformationen verraten. Genau deshalb sollten Unternehmen und Mitarbeitende bewusster mit Bildern umgehen.


Fotos können mehr verraten als den sichtbaren Bildinhalt – Gesichtserkennung und Metadaten machen sie zum Datenschutz- und Sicherheitsrisiko.


Fotos sind mehr als Momentaufnahmen: Gesichtserkennung und Metadaten können zusätzliche Informationen über Personen und Orte preisgeben.

Dienstag, 5. Mai 2026

Cyberbetrug hat viele Gesichter: Warum Phishing nicht nur per E-Mail passiert

Cyberbetrug hat viele Gesichter: Warum Phishing nicht nur per E-Mail passiert

Beim Stichwort Cyberbetrug denken viele zuerst an Phishing-Mails oder gefälschte Online-Shops. Doch diese Sicht greift zu kurz. Internetkriminelle nutzen längst alle verfügbaren Kommunikationskanäle, um an Daten zu gelangen oder ihre Opfer zu schädigen.

Das bedeutet: Die Gefahr kommt nicht nur per E-Mail – sondern auch per Brief, Telefon, SMS oder sogar über QR-Codes.

Cyberbetrug nutzt heute alle Kommunikationskanäle – wer nur auf E-Mails achtet, übersieht einen Großteil der Angriffe


Cyberbetrug erfolgt heute über alle Kommunikationskanäle – nicht nur per E-Mail.

Dienstag, 28. April 2026

Parkplätze mit Kennzeichenerfassung: Was ist erlaubt und worauf Sie achten sollten

Parkplätze mit Kennzeichenerfassung: Was ist erlaubt und worauf Sie achten sollten

Kennzeichenerfassung auf Parkplätzen ist längst Alltag. Ob Supermarkt, Einkaufszentrum oder Parkhaus – immer häufiger ersetzt die Kamera das klassische Ticket oder die Parkscheibe.

Viele fragen sich dabei: Ist das überhaupt erlaubt? Und: Was passiert eigentlich mit meinen Daten?

Kamera zur automatischen Kennzeichenerfassung an der Einfahrt eines Parkplatzes

Kennzeichenerfassung ersetzt zunehmend Tickets und Parkscheiben – entscheidend ist dabei die datenschutzkonforme Verarbeitung der Daten.

Dienstag, 21. April 2026

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Wie sicher ist sie wirklich?

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Wie sicher ist sie wirklich?

Phishing-Mails, gestohlene Passwörter und kompromittierte Accounts gehören inzwischen zum Alltag. Wer sich nur auf ein Passwort verlässt, geht ein hohes Risiko ein. Genau deshalb wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) seit Jahren als zusätzlicher Schutz empfohlen.

Gleichzeitig häufen sich Berichte, dass auch 2FA nicht unüberwindbar ist. Das sorgt für Verunsicherung: Ist Zwei-Faktor-Authentifizierung überhaupt noch sicher?

Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht die Sicherheit deutlich


Montag, 13. April 2026

Digitale Daten analog verschicken: So versenden Sie USB-Sticks und Geräte sicher per Post

Digitale Daten analog verschicken: So versenden Sie USB-Sticks und Geräte sicher per Post

Einen USB-Stick, eine Speicherkarte oder sogar ein Smartphone mit der Post zu verschicken, wirkt auf den ersten Blick banal. Gerade deshalb passieren dabei immer wieder vermeidbare Fehler. Der Datenträger ist schlecht verpackt, die Sendung lässt sich nicht nachverfolgen oder sensible Inhalte werden unverschlüsselt verschickt, obwohl das Risiko unnötig hoch ist.

Dabei kommt der analoge Versand digitaler Daten auch heute noch häufiger vor, als viele denken. Mal geht es um einen USB-Stick mit großen Datenmengen, mal um eine Kamera, ein Handy oder ein anderes Gerät mit fest verbautem Speicher. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann das Risiko deutlich reduzieren.

Sicher verpackter USB-Stick und Smartphone für den Postversand mit Schutzmaterial und Versandetikett

Montag, 6. April 2026

Sind Sie Teil eines Datenlecks? So prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist

Sind Sie Teil eines Datenlecks? So prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist

„Schon wieder eine Datenpanne in den Schlagzeilen“ – dieser Eindruck kommt nicht von ungefähr. Fast jede Woche wird über neue Sicherheitsvorfälle, gestohlene Zugangsdaten oder veröffentlichte Nutzerinformationen berichtet. Besonders unangenehm wird es dann, wenn der betroffene Online-Dienst privat oder beruflich von Ihnen genutzt wird.

Die entscheidende Frage lautet dann: Sind meine Daten Teil des Datenlecks? Und wenn ja: Muss ich mein Passwort sofort ändern? Genau darum geht es in diesem Beitrag.


Prüfung einer E-Mail-Adresse auf ein mögliches Datenleck an einem Laptop mit Warnhinweisen


Dienstag, 31. März 2026

Kritische Schwachstelle: Wenn niemand sagen kann, ob Sie betroffen sind, haben Sie kein Technikproblem

Kritische Schwachstelle: Wenn niemand sagen kann, ob Sie betroffen sind, haben Sie kein Technikproblem

Die Meldung ist da. Eine neue kritische Schwachstelle wurde veröffentlicht. Die ersten Warnungen laufen ein. Kunden fragen nach. Die Geschäftsführung will wissen, ob Handlungsbedarf besteht. Und intern beginnt hektische Betriebsamkeit.

Dann kommt die eigentliche Schlüsselfrage: Sind wir betroffen?

Wenn darauf keine schnelle und belastbare Antwort möglich ist, liegt das Problem oft nicht zuerst in der Technik. Es liegt an fehlender Transparenz, unklaren Zuständigkeiten und einem Sicherheitsprozess, der im Alltag nicht sauber gesteuert wird.


IT-Verantwortliche prüfen eine kritische Schwachstelle und gleichen betroffene Systeme mit einer Asset-Übersicht ab


Freitag, 20. März 2026

DORA für IKT-Dienstleister - Wann Sie betroffen sind und welche Lücken jetzt kritisch werden

DORA für IKT-Dienstleister - Wann Sie betroffen sind und was jetzt konkret zu tun ist

Viele IKT-Dienstleister glauben noch, DORA betreffe nur Banken und Versicherungen. Das ist zu kurz gedacht. DORA ist eine EU-Verordnung für den Finanzsektor, gilt seit dem 17. Januar 2025 und verpflichtet Finanzunternehmen unter anderem zu IKT-Risikomanagement, Vorfallbehandlung, Resilienztests und zur Steuerung von IKT-Drittparteien. Genau dadurch wird DORA auch für IT- und IKT-Dienstleister praktisch relevant. 

Gestresster IKT-Dienstleister am Arbeitsplatz mit DORA-Checkliste eines Kunden aus dem Finanzsektor; sichtbar sind die Punkte Leistungsbeschreibung, Nachweise, Incident-Management, Subdienstleister und Verträge.
DORA-Checkliste vom Kunden: Warum IKT-Dienstleister im Finanzsektor bei Nachweisen, Incident-Management, Subdienstleistern und Verträgen schnell unter Druck geraten.

Dienstag, 17. März 2026

KI-Stimmen erzeugen: Was bei Datenschutz, Voice Cloning und Persönlichkeitsrecht gilt

KI-Stimmen erzeugen: Was bei Datenschutz, Voice Cloning und Persönlichkeitsrecht gilt

Eine Stimme per KI zu erzeugen, ist heute schnell erledigt. Für private Spielereien wirkt das harmlos. Im Unternehmenskontext kann dieselbe Technik jedoch zum echten Risiko werden: für Datenschutz, für das allgemeine Persönlichkeitsrecht und für die Security Awareness im Unternehmen.


KI-generierte Stimme bei einem betrügerischen Anruf als Risiko für Datenschutz und Awareness im Unternehmen

Genau darin liegt das Problem. Dieselbe Technologie, mit der sich ein kreativer Geburtstagsgruß oder ein professioneller Werbespot erzeugen lässt, kann auch für Täuschung, Identitätsmissbrauch und Social Engineering eingesetzt werden.


Dienstag, 10. März 2026

KI-Kompetenz – warum ist sie nötig?

KI-Kompetenz – warum ist sie nötig? 

Immer mehr Unternehmen fordern ihre Beschäftigten dazu auf, an einem allgemeinen KI Training teilzunehmen. Oft wird es als Selbstlern-Kurs online angeboten. 

Schatten-KI

 

Die Teilnahme ist in der Regel verbindlich. Was ist der Hintergrund dafür? 

Dienstag, 24. Februar 2026

NIS2 in der Medizintechnik: Betroffenheit, Pflichten, ISO 27001 und Lieferkette | THE COMPLIÄNCE

NIS2 in der Medizintechnik: Warum ISO 13485 nicht reicht und ISO 27001 der beste Umsetzungsrahmen ist

Medizintechnik-Unternehmen sind reguliert wie kaum eine andere Branche: MDR, ISO 13485, Risikomanagement nach ISO 14971. Viele Organisationen schließen daraus: „Wir sind sauber aufgestellt.“

Schichtenmodell: ISO 13485 (Qualitätsmanagement) als Basis, ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement) als Organisationsrahmen und NIS2 als gesetzliche Cyber-Resilienz für Medizintechnik-Unternehmen.
Branchen-Special: NIS2 in der Medizintechnik

Mit NIS2 gilt jetzt: Reguliert heißt nicht automatisch resilient. NIS2 verlangt nachweisbare Cyber-Resilienz der Organisation und rückt Geschäftsführung und Lieferkette in den Mittelpunkt.

Ich schreibe das als CEO und Leiter von THE COMPLIÄNCE – aus der Praxis mit MedTech-Unternehmen und Zulieferern, auch hier bei uns im Süden (Baden-Württemberg, Medical-Valley-Umfeld).

Führerscheinkontrolle durch den Arbeitgeber

Führerscheinkontrolle durch den Arbeitgeber

Sie sollen ein Firmenfahrzeug benutzen, um einen Arbeitsauftrag zu erledigen. Als Sie den Autoschlüssel in Empfang nehmen wollen, heißt es plötzlich „Ihren Führerschein bitte!“. Lesen Sie, warum das so ist und welche Spielregeln für den Umgang mit Ihren Daten gelten.

 

Führerscheinkontrolle 

Dienstag, 17. Februar 2026

IT-Vorfall: Was tun im Ernstfall?

IT-Vorfall: Was tun im Ernstfall?

Die Mehrheit der IT-Nutzerinnen und -Nutzer ist sich unsicher, wie man bei einem IT-Notfall richtig reagiert, wie der Cybersicherheitsmonitor 2025 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizei zeigt. Unsicherheit bei einem IT-Vorfall erhöht aber die Datenrisiken. 

Was tun im Ersntfall?

Dienstag, 10. Februar 2026

Clean Desk Policy: Warum Datenschutz bereits an der Schreibtischkante beginnt

Clean Desk Policy: Warum Datenschutz bereits an der Schreibtischkante beginnt

Warum ein aufgeräumter Arbeitsplatz die beste Firewall ist: Erfahren Sie, wie eine Clean Desk Policy die Informationssicherheit stärkt und Compliance-Risiken gemäß Art. 32 EU-DSGVO effektiv minimiert.
 

Clean Desk Policy

Dienstag, 20. Januar 2026

KI-Systeme & Datenschutz – Anforderungen an Governance und Datenkontrolle

KI-Systeme & Datenschutz – Anforderungen an Governance und Datenkontrolle

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) wächst rasant in Unternehmen – von Chatbots über automatisierte Auswertungssysteme bis zu Entscheidungs-Engines. Doch die EU-DSGVO trifft hier klare Vorgaben: Sobald KI personenbezogene Daten verarbeitet, müssen Datenschutz-Grundsätze wie Rechtmäßigkeit, Transparenz und Datenminimierung eingehalten werden. In diesem Beitrag beleuchten wir, welche Anforderungen sich daraus ergeben, welche Praxisregeln gelten und wie Datenschutz- und IT-Sicherheitsteams effektiv zusammenarbeiten können.


KI-Systeme & Datenschutz  

Dienstag, 13. Januar 2026

Transparenzpflichten 2026 – Warum DSGVO besonders auf Sichtbarkeit und Verständlichkeit achtet

Transparenzpflichten 2026 – Warum DSGVO besonders auf Sichtbarkeit und Verständlichkeit achtet

Im Jahr 2026 steht ein zentrales Datenschutzthema im Fokus der europäischen Aufsicht: Die Transparenz- und Informationspflichten aus der DSGVO werden europaweit geprüft und durchgesetzt. Für Unternehmen bedeutet das: Wer seine Datenverarbeitung nicht verständlich und vollständig erklärt, gerät ins Visier der Behörden – mit konkreten Konsequenzen.

Transparenzpflicht DSGVO 2026


Dienstag, 6. Januar 2026

Ohne SPF, DKIM & DMARC kein sicherer Mailverkehr – was ISO 27001 und NIS2 jetzt fordern

Ohne SPF, DKIM & DMARC kein sicherer Mailverkehr – was ISO 27001 und NIS2 jetzt fordern

E-Mails sind Einfallstor Nr. 1! Schützen Sie Ihre Domain vor Spoofing. So erfüllen Sie die E-Mail-Sicherheitsanforderungen von ISO 27001 und NIS2. Jetzt DNS prüfen! 


Ohne SPF, DKIM & DMARC kein sicherer Mailverkehr