Dienstag, 7. Juli 2026

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt

Datenschutz in der Lieferkette: Wenn der Kunde Nachweise verlangt


Es beginnt oft mit einem schlichten Anhang zur Bestellung: ein Fragebogen, ein Audit-Formular oder eine Selbstauskunft zur Informationssicherheit. Immer mehr Großkunden verlangen von ihren Zulieferern und Dienstleistern den Nachweis, dass Datenschutz und Informationssicherheit im Unternehmen ernsthaft umgesetzt sind. Wer diesen Nachweis nicht liefern kann, riskiert – im schlimmsten Fall – den Auftrag.

Dienstag, 30. Juni 2026

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?

Löschkonzept: Wie lange dürfen Sie Daten wirklich behalten?


„Wir behalten einfach alles – man weiß ja nie." Dieser Satz fällt in der Datenschutzberatung erschreckend häufig. Er klingt vorsichtig, ist aber aus datenschutzrechtlicher Sicht eines der größten Risiken, das ein Unternehmen eingehen kann. Denn die EU-DSGVO verlangt das Gegenteil: Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es einen klaren Zweck dafür gibt.

Montag, 22. Juni 2026

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice - to - have ist

Mitarbeiter als Einfallstor: Warum Awareness kein Nice-to-have ist

Firewalls, Virenscanner, verschlüsselte Verbindungen – viele Unternehmen investieren erheblich in technische Schutzmaßnahmen. Und trotzdem gelingt es Angreifern immer wieder, in Unternehmenssysteme einzudringen. Der Grund ist selten ein Fehler in der Technik. Der Grund ist der Mensch.

Warum Awareness kein Nice- to- have ist

Donnerstag, 11. Juni 2026

Auftragsverarbeitung (AVV): Der Vertrag, den fast jeder falsch macht

Auftragsverarbeitung (AVV): Der Vertrag, den fast jeder falsch macht

Wenn Unternehmen über DSGVO reden, fallen meist die großen Schlagworte: Datenschutzerklärung, Einwilligung, Verarbeitungsverzeichnis. Der Auftragsverarbeitungsvertrag – kurz AVV – landet dabei regelmäßig auf dem letzten Platz. Dabei ist er in der Prüfungspraxis einer der häufigsten Stolpersteine. Und er betrifft nicht nur die Endkunden. Gerade IT-Dienstleister und Systemhäuser sind gleich doppelt in der Pflicht.


Typische Lücken im AVV

Dienstag, 9. Juni 2026

Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 EU-DSGVO: Warum die Behörde es zuerst sehen will

Auf den Punkt: Wer in den letzten Jahren mit einer Datenschutzbehörde zu tun hatte, kennt das Muster: Die erste Anfrage betrifft fast immer das Verarbeitungsverzeichnis. Wer es nicht vorlegen kann, hat den Termin schon halb verloren – wer ein veraltetes oder lückenhaftes Dokument schickt, oft auch. Aus 18 Jahren Beratungspraxis im Mittelstand ist es die häufigste vermeidbare Schwachstelle.

Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 EU-DSGVO

Dienstag, 2. Juni 2026

Heimliche Überwachung per Newsletter: Wie Tracking-Pixel E-Mail-Empfänger ausspähen können

Heimliche Überwachung per Newsletter: Wie Tracking-Pixel E-Mail-Empfänger ausspähen können

Online-Tracking findet nicht nur auf Webseiten statt. Auch Newsletter und Werbe-E-Mails können genutzt werden, um das Verhalten von Empfängerinnen und Empfängern nachzuverfolgen. Viele denken dabei nur an angeklickte Links. Tatsächlich kann das Tracking aber schon beim Öffnen einer E-Mail beginnen.


Genau deshalb warnen Datenschutzaufsichtsbehörden vor heimlichem Tracking in Newslettern. Für Unternehmen ist das ein klares Datenschutzthema. Für Mitarbeitende und private Nutzer ist es ein Awareness-Thema: Nicht jede E-Mail ist nur eine Nachricht. Manche E-Mails beobachten mit.

Newsletter können mehr erfassen als nur Klicks – unsichtbare Tracking-Pixel können bereits beim Öffnen einer E-Mail Daten übertragen.

Dienstag, 26. Mai 2026

Vorsicht bei Prompt-Eingaben: Warum KI-Nutzung im Unternehmen klare Regeln braucht

Vorsicht bei Prompt-Eingaben: Warum KI-Nutzung im Unternehmen klare Regeln braucht

Künstliche Intelligenz ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Texte werden zusammengefasst, Ideen entwickelt, E-Mails formuliert, Dokumente geprüft oder Informationen recherchiert. Das kann enorm hilfreich sein. Aber es kann auch gefährlich werden, wenn Mitarbeitende unüberlegt Daten in KI-Systeme eingeben.

Der wichtigste Grundsatz lautet deshalb: Erst denken, dann eingeben. Denn ein guter Prompt verbessert zwar die Antwort. Eine falsche oder ungeprüfte Eingabe kann aber Datenschutz, Vertraulichkeit und Informationssicherheit gefährden.

Prompt-Eingaben wirken harmlos – können aber vertrauliche Daten offenlegen.


KI kann im Arbeitsalltag helfen – aber nur, wenn klar ist, welche Daten eingegeben werden dürfen und welche nicht.

Dienstag, 19. Mai 2026

Notfallmanagement: Wenn nichts mehr geht, muss Kommunikation trotzdem funktionieren

Was passiert, wenn im Unternehmen plötzlich nichts mehr geht?

Keine E-Mails. Kein Zugriff auf Dateien. Keine internen Systeme. Keine gewohnten Kommunikationswege. 


Mitarbeitende in einer IT-Notfallsituation nutzen sichere Kommunikation, während interne Systeme nicht verfügbar sind.

Und genau dann stellt sich die wichtigste Frage: Wie erreichen wir jetzt die richtigen Personen?