Montag, 29. Juni 2015

Personaler haben Facebook & Co. im Blick

Ein "angemessener" Auftritt in Sozialen Netzwerken wie Facebook, XING, LinkedIN, etc. ist bei der Bewerbung um einen Job mittlerweile sehr wichtig. Fast die Hälfte der Personalverantwortlichen (46 Prozent) informiert sich laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom bei Neueinstellungen in Sozialen Medien über die Bewerber. 15 Prozent hätten aufgrund von dort gefundenen Informationen sogar mindestens schon einmal Bewerber nicht eingeladen oder nicht eingestellt – meist, weil diese im Widerspruch zu den Bewerbungsdaten standen. Allerdings: Private Dinge, Fotos und vor allem politische Ansichten erscheinen den Personalern auch hier weniger relevant als die fachliche Qualifikation.

Infografik: Personaler haben Soziale Netzwerke im Blick | Statista
Die Grafik zeigt worüber sich Personaler über Bewerber in Sozialen Netzwerken informieren

Erst denken - dann Posten


Das Posten von Kommentaren oder Statusmeldungen sollte daher mit Bedacht erfolgen. Leichtsinnige negative Posts über den Chef oder die Kollegen beim letzten Arbeitgeber können sich bei Ihrer nächsten Bewerbung schnell negativ für Sie auswirken.

Beleidigungen und unwahre Tatsachenbehauptungen sind dazu hin illegal und werden oft sogar strafrechtlich verfolgt. Auch die Urheber vermeintlich anonymer Posts z.B. auf Unternehmens-Bewertungsplattformen wie Kununu o.ä. können durch Einschaltung von Polizei und Staatsanwaltschaft schnell ausfindig und haftbar gemacht werden. Grenzen sind hier schnell überschritten. Also immer erst denken und dann Posten.